Elektroimpulsverfahren zur Leckortung

Durch elektrische Impulse werden Fehlstellen in der Abdichtung großflächig und präzise detektiert.

Funktionsprinzip

Das Elektroimpulsverfahren nutzt die elektrische Leitfähigkeit von Wasser, um Fehlstellen in der Dachabdichtung zu detektieren. Auf der befeuchteten Dachoberfläche wird ein elektrisches Feld erzeugt. An intakten Stellen der Abdichtung wirkt diese als Isolator – an Fehlstellen fließt Strom durch die Feuchtigkeit zum darunterliegenden Untergrund.

Die Methode ermöglicht eine großflächige und systematische Überprüfung der Abdichtung. Fehlstellen werden präzise lokalisiert, markiert und dokumentiert. Das Verfahren eignet sich besonders für Dachflächen, bei denen eine visuelle Prüfung nicht möglich ist – etwa bei Bekiesung oder Begrünung.

So funktioniert das Elektroimpulsverfahren

01

Impulserzeugung

Ein elektrisches Feld wird auf der Dachfläche erzeugt. An intakten Stellen der Abdichtung fließt kein Strom – an Fehlstellen hingegen wird der Stromfluss messbar.

02

Signalerfassung

Mittels hochempfindlicher Messtechnik werden die Signale erfasst und ausgewertet. Die Fehlstellen werden präzise lokalisiert und auf der Dachfläche markiert.

03

Auswertung & Bericht

Die Messergebnisse werden systematisch ausgewertet und in einem detaillierten Ortungsbericht mit Lageplänen und Handlungsempfehlungen zusammengefasst.

Vorteile des Elektroimpulsverfahrens

  • Großflächige Prüfung in kurzer Zeit möglich
  • Hohe Genauigkeit bei der Lokalisierung
  • Zerstörungsfreies Verfahren
  • Geeignet für bekieste und begrünte Dachflächen
  • Objektive, messbare Ergebnisse
  • Kombinierbar mit dem Rauchgasverfahren

Typische Anwendungsgebiete

  • Flachdächer mit Kunststoff- oder Elastomerabdichtung
  • Bekieste Dachflächen
  • Begrünte Dachflächen (Extensiv- und Intensivbegrünung)
  • Großflächige Industriedächer
  • Parkdecks und Tiefgaragendecken
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