Rauchgasverfahren zur Leckortung

Mittels Rauchgas werden Undichtigkeiten in der Dachabdichtung sichtbar gemacht – zerstörungsfrei und präzise.

Funktionsprinzip

Das Rauchgasverfahren ist eine bewährte Methode zur zerstörungsfreien Leckortung an Flachdächern und Abdichtungssystemen. Dabei wird ein ungiftiges, sichtbares Rauchgas unter die Abdichtungsebene eingeleitet. Das Gas breitet sich im Untergrund aus und tritt an undichten Stellen sichtbar an die Oberfläche.

Dieses Verfahren eignet sich besonders für die Lokalisierung von Leckagen an Anschlüssen, Durchdringungen und Nahtverbindungen. Die Austrittspunkte werden markiert, dokumentiert und in einem Ortungsbericht zusammengefasst.

So funktioniert das Rauchgasverfahren

01

Rauchgaserzeugung

Unter der Abdichtungsebene wird ein ungiftiges, sichtbares Rauchgas eingeleitet. Dieses breitet sich im Untergrund aus und sucht den Weg des geringsten Widerstands.

02

Visuelle Detektion

An undichten Stellen tritt das Rauchgas sichtbar an die Oberfläche. Die Austrittspunkte werden markiert und dokumentiert.

03

Dokumentation

Alle identifizierten Leckagen werden fotografisch festgehalten, vermessen und in einem detaillierten Ortungsbericht zusammengefasst.

Vorteile des Rauchgasverfahrens

  • Visuelle Lokalisierung – Leckagen werden direkt sichtbar
  • Besonders geeignet für Anschlüsse und Durchdringungen
  • Zerstörungsfreies Verfahren ohne Eingriff in die Substanz
  • Schnelle Ergebnisse vor Ort
  • Geeignet für verschiedene Abdichtungssysteme
  • Kombinierbar mit dem Elektroimpulsverfahren

Typische Anwendungsgebiete

  • Flachdächer mit Bitumen- oder Kunststoffabdichtung
  • Anschlüsse an Dachaufbauten und Durchdringungen
  • Terrassen und Balkone
  • Tiefgaragendecken
  • Begrünte Dachflächen
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